Die herkömmliche Bauwirtschaft verursacht mehr als 50% des Abfallaufkommens in Österreich.
"Holzbau" dagegen ist ökonomisch und ökologisch: Was bei der Herstellung von Bauholz nicht direkt genutzt werden kann, wird zur Produktion verschiedener Holzwerkstoffe oder als Brennstoff verwendet. Und wenn ein "Holzhaus" abgerissen wird, kann das Altholz wieder verwendet oder als Brennmaterial genutzt werden. Egal, ob Rundholz, Schnittholz oder Holzwerkstoffe: in Österreich ist alles nach strengen Auflagen sortiert bzw. qualitätsgesichert. Das heißt, man kauft immer eine Qualität, deren Eigenschaften exakt definiert und gleichbleibend sind.

Optimale Gebäudeplanung, ökologisch optimale Althaussanierung und erneubare Energiesysteme sparen Geld, schonen die Umwelt und werden vom Land hoch gefördet.
Die Energieeinsparung ist heutzutage unvermeidlich. Die Quellen sind nicht unendlich und durch den überflüssigen Verbrauch wird die Umwelt belastet.
Außerdem kann man dabei auch viel Geld sparen. Rund 40% der gesamt benötigten Energie entfällt auf den Wärmeverbrauch für die Heizung und die Warmwasserbereitung.
Ein gut gedämmtes Haus hilft aber nicht nur die CO2 – Emissionen zu reduzieren und den Wohnkomfort zu steigern, es entlastet auch die Brieftasche der Hauseigner erheblich. Eine wärmegedämmte Fassade hilft den steigenden Energiepreisen ein Schnippchen zu schlagen. Ca. 75% des Energiebedarfs wird für die Erwärmung der Räume aufgewendet. Nimmt man die letzten 5 Jahre, haben die Heizöl- und Erdgaspreise jährlich fast zweistellig zugelegt – den Expertenprognosen zufolge ein deutlicher, nicht umkehrbarer Zukunftstrends.
Der Energieausweis - Der Ausweis wird durch unseren Energieberater vor Baubeginn ausgestellt. Der Ausweis gibt die ökologischen Kennzahlen und die damit verbundenen Öko-Punkte für das Bauvorhaben an. Die Förderungsstufe richtet sich nach der Anzahl der Öko-Punkte.
Die meisten Autofahrer wissen in etwa, wie viel Benzin ihr Fahrzeug im Durchschnitt verbraucht. Auf die Effizienzklasse des Kühlschranks oder der Waschmaschine achten Verbraucher spätestens beim Kauf von Geräten. Zur energetischen Qualität von Wohngebäuden existieren allerdings häufig keine objektiven Angaben. Und das, obwohl ein Großteil des Energiebedarfs in Österreich für das Heizen und die Warmwasseraufbereitung in Haushalten aufgewendet wird. Abhilfe schafft der Energieausweis. Auf einer Farbverlaufsskala (von „grün“ bis „rot“) zeigt er, wie es um den energetischen Zustand eines Gebäudes bestellt ist, und schlägt Modernisierungsmaßnahmen vor, mit denen man den Energieverbrauch im Gebäude reduzieren kann. Wer in Zukunft eine Wohnung bzw. ein Haus kaufen, mieten oder pachten möchte, kann verschiedene Immobilien miteinander vergleichen und bekommt mit dem Energieausweis eine wichtige Orientierungs- und Entscheidungshilfe an die Hand.
Die Wohnbauförderung ist ein Steuerungsinstrument für viele gesellschaftspolitische Bereiche. Ein besonders wichtiges, sozial- und familienpolitisches Ziel ist es, der Österreichischen Bevölkerung einen bedarfsgerechten, leistbaren und qualitätsvollen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Wohnbauförderung bietet dazu verschiedene
Förderungsmöglichkeiten in Form von Darlehen, Zuschüssen oder Beihilfen an, die das Grundbedürfnis Wohnen für die Österreichische Bevölkerung leistbar oder leichter leistbar machen. Auf dieser Seite finden Sie nützliche Links zu Förderungen und Finanzierungen von Wohnräumen sowie zu diversen Beihilfen der Behörden Ihres Bundeslandes.
Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben,wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle ihres Bundeslandes.
Ein Passivhaus kommt nahezu ohne konventionelle Heizung aus, und dennoch herrscht das ganze Jahr über eine für den Menschen behagliche Temperatur darin.Der Heizwärmebedarf beträgt weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche pro Jahr, der Primärenergiebedarf unter 120 kWh/(m2a) - inklusive Warmwasser und Strom. Das bedeutet: Ein Passivhaus benötigt 80% weniger Heizenergie als ein Niedrigenergiehaus, im Vergleich zu konventionellen Bauten sind es sogar 90% weniger. Um es bildlich darzustellen: Wenn Sie mit Heizöl heizen würden, verbräuchten Sie mit einem Passivhaus im Jahr weniger als 1,5 Liter pro Quadratmeter. Diese Häuser werden "passiv" genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus "passiven" Quellen gedeckt wird. Daraus ergeben sich zwei Grundprinzipien: 1.Wärmeverluste vermeiden und 2. Wärmegewinne optimieren.